Wir forschen für eine zukunfts­fähige Energie­versorgung

Forschung und Entwicklung (FuE) sind grundlegend für den Erfolg der Energiewende und den globalen Klima- und Umweltschutz. Als Netzbetreiber und Unternehmenstochter der ENTEGA AG beteiligen wir uns an der Gestaltung der Energiewelt von morgen. Deshalb investieren wir in FuE-Projekte zu zukunftsfähigen und innovativen Lösungen für die Energienetze, den Ausbau und die Integration fluktuierender Energieerzeugung und eine klimagerechte Energieverwendung, z. B. in der E-Mobilität.

Messtechnik für Niederspannungsnetze

NeNa

Projektlaufzeit: 01/2022 – 11/2022

Netzführung der Niederspannung

Die Energiewende beschleunigt den Zubau erneuerbarer Energien, den Hochlauf der Elektromobilität und die Elektrifizierung der Wärmeversorgung. Das stellt die Stromnetze vor neue Herausforderungen und lässt auch die Komplexität bei der Netzführung in der Niederspannung massiv anwachsen. Digitalisierung und Unterstützung des Betriebspersonals mit einer anwendungsorientierten Plattform sind notwendig. Hier setzt das Entwicklungsprojekt NeNa (Netzführung der Niederspannung) an.

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CIRCULUS

Projektlaufzeit: 09/2021 – 08/2024

Nutzung von gebrauchten Autobatterien als Batteriespeicher

Lithium-Ionen-Batterien aus Elektrofahrzeugen verlieren im Laufe ihrer Nutzung an Ladekapazität, so dass sie im Fahrzeugbetrieb nicht mehr geeignet sind. Im Forschungsprojekt Circulus werden: mehrere dieser Autobatterien so umgebaut, dass sie als Batteriespeicher weiterhin genutzt werden können.  So wird einer dieser Speicher in Schaafheim in einer Transformatorenstation der e-netz Südhessen eingebaut. Es geht um den Aufbau eines wirtschaftlichen und recyclingfähigen Li-Ionen-Energiespeichers.

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Grid4Regio

Projektlaufzeit: 10.11.2020 – 31.03.2023

Strom regional erzeugen und verbrauchen

Im Forschungsprojekt „Grid4Regio“ soll regional regenerativ erzeugter Strom direkt vor Ort verbraucht werden. Die Zahl der Erzeugungsanlagen wächst kontinuierlich. Die Zeiten, in denen überschüssige Energie in die Netze der Hoch- und Höchstspannung eingespeist wird, steigt pro Jahr kontinuierlich an. Die Übertragungsnetze werden dadurch zunehmend belastet und müssen ggf. ausgebaut werden. Durch den Einsatz von neu zu entwickelnden Techniken und Systemen kann dies vermieden werden.

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Auto wird über eine E-Ladeeinrichtung aufgeladen

MobiGrid

Projektlaufzeit: 09/2020 – 08/2023

Integration von Elektromobilität in die Verteilnetze durch Nutzung dezentraler Flexibilitäten

Zum 1. Dezember 2021 wurden bei der Bundesnetzagentur erstmals über 50.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge gemeldet. Das waren gut 11.600 mehr als noch im Vorjahresmonat. Der rasante Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stellt große Herausforderungen an die Stromnetze. Um dies zu erforschen und Lösungen zu finden, wurde am 1. September 2020 das Projekt „MobiGrid“ mit einer Laufzeit von drei Jahren gestartet. In diesem Projekt wird untersucht, wie der Einsatz dezentraler Flexibilitätspotentiale, durch z.B. Steuerung von Ladesäulen, die Integration von Elektromobilität unterstützen kann.

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ELISA

Projektlaufzeit: 11/2018 – 12/2022

Elektrifizierter, innovativer Schwerverkehr auf Autobahnen

Mit der Verabschiedung des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 hat die Bundesregierung unter anderem beschlossen, einen Feldversuch zur Erprobung elektrischer Antriebe bei schweren Nutzfahrzeugen durchzuführen. Das Ende 2018 gestartete Projekt ELISA (Elektrifizierter innovativer Schwerverkehr auf Autobahnen) ist eins von drei deutschen eHighway-Forschungsprojekten in Deutschland. Das Ziel des Projektes ELISA ist, mit Oberleitungstechnik die Hybrid- und E-LKWs direkt mit Energie zu versorgen. Diese Technik ermöglicht es, die LKWs nur mit regionalen erneuerbaren Energiequellen zu betreiben.

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