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Foto: juergenmai.de

Bearbeitungszeiten bei der Aktivierung Ihres intelligenten Messsystems

Viele Kundinnen und Kunden warten derzeit länger als gewohnt auf die Freischaltung ihres intelligenten Messsystems (iMSys) in unserem IT-System. Wir verstehen, dass dies zu Unmut führen kann. Schließlich ist das iMSys bereits installiert und Sie möchten den vollen Funktionsumfang der neuen Technik nutzen und von deren Vorteilen profitieren. Für die Verzögerungen bitten wir ausdrücklich um Entschuldigung.

 

Für Einbau, Betrieb und Wartung der Zähler sowie die Übermittlung der Messdaten ist der Messstellenbetreiber zuständig – in Ihrem Versorgungsgebiet ist das die e-netz Südhessen. Die technische und kaufmännische Abwicklung des Messstellenbetriebs übernimmt unsere Schwestergesellschaft COUNT+CARE, eine weitere ENTEGA-Tochter, als Dienstleistung. 

Im Regelfall wird ein neues iMSys innerhalb von 5 bis 20 Werktagen im System hinterlegt. Bei Standardanwendungen sind unsere Prozesse weitgehend automatisiert. Verzögerungen entstehen vor allem bei intelligenten Zählern, die im Rahmen spezieller Mess-, Verbrauchs- oder Erzeugungskonzepte eingesetzt werden. In diesen Fällen ist eine manuelle Erfassung notwendig, da unsere IT-Systeme noch nicht vollständig auf die neuen, komplexen Varianten angepasst sind. Das führt zu einem erhöhten Arbeitsaufwand. Diese Herausforderung betrifft Messstellenbetreiber in ganz Deutschland.

Wir arbeiten mit höchster Priorität daran, die Bearbeitungszeiten zu verkürzen. Gemeinsam mit externen Spezialistinnen und Spezialisten automatisieren wir weitere Prozesse und optimieren bestehende Abläufe. Unser Ziel ist es, die Wartezeiten für Sie so gering wie möglich zu halten.

Bereits heute sind in unserem Netzgebiet über 16.000 intelligente Messsysteme installiert. Bis Ende des Jahres werden es voraussichtlich rund 26.000 sein. Damit liegen wir deutlich über der von der Bundesnetzagentur geforderten Quote.